Solarpark im Betrieb: 7,2 MWp in Falkenberg/Elster
Ein Solarpark im Betrieb ist kein fertiges Projekt, sondern eine Anlage, die über zwanzig Jahre Ertrag liefern soll. In Falkenberg/Elster im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster betreuen wir eine Freiflächenanlage mit 7.200 kWp – einschließlich regelmäßiger technischer Prüfung.
Projekt auf einen Blick
- 7.200 kWp installierte Leistung
- Standort: Falkenberg/Elster, Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg
- Freiflächenanlage, in Betrieb
- Laufende technische Betreuung durch Faber Solartechnik
- Zuletzt Thermografie-Inspektion im September 2025
Was einen Solarpark im Betrieb wirklich sichert
Nach der Inbetriebnahme entscheidet nicht mehr die Auslegung über den Ertrag, sondern der Zustand der Anlage. Module altern, Steckverbindungen können sich lösen, einzelne Strings fallen aus – und ohne gezielte Prüfung fällt das oft erst auf, wenn die Jahresabrechnung vorliegt.
Deshalb gehört zu einem Solarpark im Betrieb eine wiederkehrende technische Inspektion. In Falkenberg wurde zuletzt im September 2025 eine Thermografie-Inspektion durchgeführt.
Warum Thermografie
Eine Wärmebildaufnahme zeigt, was dem Auge verborgen bleibt. Defekte Zellen, schadhafte Bypass-Dioden und lose Verbindungen erwärmen sich stärker als ihre Umgebung und werden im Wärmebild als Hotspot sichtbar – lange bevor sie als Ertragsausfall auffallen.
Bei einer Anlage mit 7.200 kWp ist das der einzige praktikable Weg, den Zustand aller Module zu erfassen. Eine Sichtprüfung Modul für Modul wäre bei dieser Stückzahl nicht leistbar.
Der Standort
Falkenberg/Elster liegt im Süden Brandenburgs, einer Region mit guten Einstrahlungswerten und einer langen Tradition in der Energieerzeugung. Für Freiflächenanlagen sind die Flächenverfügbarkeit und die Netzsituation hier günstiger als in vielen westdeutschen Regionen.
Jede Anlage ist öffentlich registriert
Solarpark im Betrieb bedeutet auch Meldepflicht: Jede Erzeugungsanlage steht im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die Anmeldung übernehmen wir im Rahmen des Projekts mit.
Betreiben Sie einen Solarpark?
Wir übernehmen Betriebsführung, Monitoring und wiederkehrende Prüfungen – auch für Anlagen, die wir nicht gebaut haben. Sprechen Sie uns an.
Mittelspannungstechnik von Faber E-Tec
Für diesen Solarpark kam die Mittelspannungstechnik von Faber E-Tec aus der eigenen Unternehmensgruppe: zwei Trafostationen und die Übergabestation. Kurze Wege zwischen Anlagenplanung und Stationsbau halten den Netzanschluss im Zeitplan.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ein Solarpark technisch geprüft werden?
Üblich ist eine wiederkehrende Prüfung in festen Abständen, ergänzt um laufendes Monitoring. Für die Anlage in Falkenberg/Elster mit 7.200 kWp wurde zuletzt im September 2025 eine Thermografie-Inspektion durchgeführt.
Was zeigt eine Thermografie-Inspektion?
Defekte Zellen, schadhafte Bypass-Dioden und lose Verbindungen erwärmen sich stärker als ihre Umgebung und erscheinen im Wärmebild als Hotspot. So werden Fehler sichtbar, lange bevor sie als Ertragsausfall auffallen.
Warum reicht Monitoring allein nicht aus?
Monitoring zeigt, dass ein String weniger liefert – nicht warum. Die Ursache findet man erst vor Ort. Bei 7.200 kWp ist die Thermografie der einzige praktikable Weg, den Zustand aller Module zu erfassen.
Betreuen Sie auch Anlagen, die Sie nicht gebaut haben?
Ja. Betriebsführung, Monitoring und wiederkehrende Prüfungen bieten wir unabhängig davon an, wer die Anlage errichtet hat. Voraussetzung ist der Zugang zur vorhandenen Anlagendokumentation.
Was passiert mit den Ergebnissen einer Inspektion?
Sie werden dokumentiert und mit Handlungsempfehlungen übergeben. Daraus ergibt sich, was sofort behoben werden sollte und was bis zur nächsten planmäßigen Maßnahme Zeit hat.


