Oelde / Ennigerloh

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Interkommunaler Solarpark „In der Hoest": 11.732 kWp auf rund 9,9 ha in den Gemarkungen Oelde und Ennigerloh, als EPC-Partner für LichtBlick errichtet.

Solarpark als EPC-Projekt: 11.732 kWp für Oelde und Ennigerloh

Ein Solarpark als EPC-Projekt bedeutet für den Bauherrn: ein Vertrag, ein Verantwortlicher, ein Fertigstellungstermin. Für die LichtBlick SE haben wir zwischen Oelde und Ennigerloh den Interkommunalen Solarpark „In der Hoest“ mit 11.732 kWp errichtet. Seit Mai 2025 speist er ein.

Projekt auf einen Blick

  • 11.732,0 kWp Gesamtleistung
  • ca. 9,90 ha Fläche, aufgeteilt auf drei Anlagenfelder
  • Bifaziale Module von RISEN
  • Wechselrichter Huawei SUN2000-215KTL-H0
  • Trafo-Kompaktstation von FEAG mit 3.150-kVA-Transformator, 10/0,8 kV
  • Fläche in den Gemarkungen Oelde und Ennigerloh, Kreis Warendorf
  • Inbetriebnahme Mai 2025

Warum ein Solarpark als EPC-Projekt vergeben wird

Große Freiflächenprojekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an Flächen, Genehmigungen und daran, dass niemand die Gesamtverantwortung übernimmt.

Hier kam eine Besonderheit hinzu: Die geeigneten Flächen lagen in zwei Gemarkungen – Oelde und Ennigerloh. Ein Park über die Gemeindegrenze hinweg bedeutet Abstimmung mit zwei Kommunen und ein Genehmigungsverfahren, das beide Seiten trägt. Daraus wurde der Name: der Interkommunale Solarpark „In der Hoest“.

Was ein Solarpark als EPC-Projekt umfasst

EPC steht für Engineering, Procurement, Construction – Planung, Beschaffung und Errichtung unter einem Vertrag. Konkret gehörten dazu die Genehmigungsplanung einschließlich Brandschutz- und Nachweisführung, die Erschließung und Einzäunung der drei Anlagenfelder, die komplette Modul- und Unterkonstruktionsmontage, die Stationsplanung sowie Netzanschluss und Inbetriebnahme.

Technische Umsetzung

Der Park gliedert sich in drei Anlagenfelder auf rund 9,90 Hektar, jedes eigenständig erschlossen und eingezäunt. Die Flächen waren zuvor unbebaut und landwirtschaftlich genutzt.

Belegt sind sie mit bifazialen Modulen von RISEN. Bifaziale Technik nutzt zusätzlich das vom Boden reflektierte Licht auf der Modulrückseite – auf Freiflächen mit hellem Untergrund ein messbarer Mehrertrag aus derselben Fläche. Auf der Wechselrichterseite arbeiten Huawei SUN2000-215KTL-H0. Die Einspeisung läuft über eine Trafo-Kompaktstation mit 3.150 kVA von 10 auf 0,8 kV.

Ergebnis

Seit Mai 2025 erzeugt der Park Strom. Aus knapp zehn Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind 11,7 MWp installierte Leistung geworden – eines der größten von uns fertiggestellten Freiflächenprojekte.

Jede Anlage ist öffentlich registriert

Solarpark als EPC-Projekt bedeutet auch Meldepflicht: Jede Erzeugungsanlage steht im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Die Anmeldung übernehmen wir im Rahmen des Projekts mit.

Planen Sie einen Solarpark als EPC-Projekt?

Ob für ein bestehendes Projekt oder von der Fläche an – wir übernehmen die Gesamtverantwortung bis zur Inbetriebnahme. Sprechen Sie uns an.

Mittelspannungstechnik von Faber E-Tec

Die Mittelspannungstechnik lieferte Faber E-Tec aus der eigenen Unternehmensgruppe: vier Trafostationen und die Übergabestation zum Netzbetreiber. Planung, Fertigung und Inbetriebnahme liefen damit innerhalb der Gruppe zusammen.

Häufige Fragen

Der Park in Oelde/Ennigerloh nutzt ca. 9,90 ha für 11.732 kWp, verteilt auf drei Anlagenfelder. Der Flächenbedarf hängt von Modultechnik, Reihenabstand und Geländeschnitt ab – die belastbare Zahl liefert die Belegungsplanung für Ihre Fläche.

Ja. Der Interkommunale Solarpark „In der Hoest“ liegt in den Gemarkungen Oelde und Ennigerloh. Das erfordert Abstimmung mit beiden Kommunen und eine entsprechend gegliederte Flächensicherung – technisch bleibt es ein zusammenhängender Park.

Sie nutzen zusätzlich das vom Boden reflektierte Licht auf der Modulrückseite. Auf aufgeständerten Freiflächenanlagen mit hellem Untergrund ergibt das Mehrertrag aus derselben Fläche. In Oelde/Ennigerloh sind bifaziale Module von RISEN verbaut.

Engineering, Procurement, Construction – Planung, Beschaffung und Errichtung unter einem Vertrag. In Oelde/Ennigerloh umfasste das Genehmigungsplanung, Erschließung, Montage, Stationsplanung und Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme.

Bei dieser Größenordnung ja. In Oelde/Ennigerloh arbeitet eine Trafo-Kompaktstation mit 3.150 kVA und einer Übersetzung von 10 auf 0,8 kV. Welche Station erforderlich ist, ergibt sich aus Anlagenleistung und Netzanschlusspunkt.

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